
Art Residency
Vom 17. Januar 2026 an, dem Tag unserer Eröffnung, haben wir die Wände unseres großzügigen Gastraums aufstrebenden Künstlerinnen gewidmet. Mit jeder neuen Saisonkarte laden wir einen jungen Künstlerin ein, unseren Raum mit ihrer/seiner Kunst neu zu gestalten – und schaffen so eine sich ständig wandelnde Galerie voller frischer Perspektiven und kreativer Stimmen. Die Art Residency in unserem Studio ist eine Hommage an aufstrebende Talente und bietet unseren Gästen neben dem kulinarischen Genuss auch ein visuelles Erlebnis.
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Nana Opoku Agyemang

Nana Opoku Agyemang
07. MAI – 27. JUNI 2026
Nana Opoku Agyemang (geb. 2000) ist ein Porträtkünstler und visueller Geschichtenerzähler aus Accra, Ghana, wo er geboren und aufgewachsen ist. In intensiven Ölgemälden, geprägt von symbolischen Details und dramatischem Licht, setzt er sich mit Schwarzer Identität, Resilienz und kulturellem Gedächtnis auseinander.
Seine Porträts spiegeln persönliche wie kollektive Erfahrungen wider und erzählen von Herausforderungen, Stärke und dem Alltag des Lebens, während sie kulturelles Erbe bewahren und Stimmen sichtbar machen, die oft ungehört bleiben. Mit emotionaler Tiefe und kraftvoller Bildsprache schafft Nana Opoku Agyemang neue Perspektiven auf Gemeinschaft, Identität und Zugehörigkeit.

Stok La Rock
09. JANUAR – 28. MÄRZ 2026
Stok La Rock ist das Pseudonym des Künstlers Benjamin Auch (geb. 1981), der heute in Hamburg lebt und arbeitet. Seine künstlerische Reise begann bereits in den frühen 1990er-Jahren mit Graffiti und Breakdance – eine erste Faszination für urbane Kultur, die sich schnell zu einer nachhaltigen Leidenschaft für Bewegung, Ausdruck und visuelle Sprache entwickelte.
Reisen durch Indien, Russland, Afrika und Korea erweiterten Anfang der 2000er-Jahre seinen künstlerischen Horizont, während er zugleich Workshops zu urbanen Kunstformen gab und den Austausch mit lokalen Szenen suchte. Eine prägende Zeit in Los Angeles vertiefte später seine Begeisterung für abstrakte Kunst und beeinflusste die energetische Bildsprache, die seine Arbeiten heute auszeichnet. Seine Werke verbinden Einflüsse der Street Culture mit zeitgenössischer abstrakter Malerei und verstehen Kunst als offenen Dialog zwischen Städten, Kulturen und persönlichen Erfahrungen.

Gosia Kulik
25. SEPTEMBER – 31. DEZEMBER 2025
Gosia Kulik (geb. 1985) ist Malerin, Illustratorin und Graphic-Novel-Künstlerin mit Sitz in Wrocław (Breslau), Polen. Sie studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Katowice. In ihrer Arbeit verbindet sie Malerei und Zeichnung mit einer anthropologischen Perspektive und verwandelt Notizen, Texte und Beobachtungen in erzählerische Sequenzen und Mikrogschichten. Ihre Graphic Novels und Bilderbücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem auf der Kinderbuchmesse in Bologna und bei verschiedenen Wettbewerben in Polen.
Im Criss Studio zeigt sie eine Werkreihe, die die ikonische Markthalle von Wrocław (Breslau) darstellt – ein Ort mit besonderer Bedeutung, da die Köche Mateusz und Jahmarley dort einst Zutaten für ihr Restaurant und ihre Projekte bezogen, bevor sie nach Portugal gingen. Ihre Arbeiten tragen somit nicht nur eine kulturelle, sondern auch eine persönliche Ebene in sich.

Anna Karetnikova
03. JULI – 20. SEPTEMBER 2025
Anna Karetnikova ist freischaffende Illustratorin und bildende Künstlerin mit Wohnsitz in Hamburg. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine kraftvolle, lebendige Ästhetik aus, in der erzählerische Elemente zu einer eindrucksvollen Bildsprache verwoben sind. Durch die Verbindung von Surrealismus mit einem zeitgenössischen Illustrationsstil entstehen Werke mit stilisierten Figuren, intensiven Farbwelten und feinen Mustern. Die überzeichneten Formen und expressiven Details verleihen ihren Motiven eine unverwechselbare, fast übernatürliche Präsenz.

Valentin Elias Renner
17. JANUAR – 31. MAI 2025
Valentin Elias Renner ist ein 28-jähriger Künstler aus Ulm in Süddeutschland, der heute in Hamburg lebt und arbeitet. Seine künstlerische Praxis konzentriert sich auf String Art – komplexe Werke, die aus tausenden sorgfältigen Arbeitsschritten mit Faden und Nägeln auf Holz entstehen. Dabei treffen Ordnung und Chaos aufeinander und erzeugen durch den entstehenden Moiré-Effekt eine visuelle Tiefe, die Betrachter*innen in ihren Bann zieht. Das Ergebnis ist ein einzigartiges, mehrdimensionales Seherlebnis, das Struktur und Bewegung vereint und dazu einlädt, genau hinzuschauen.